Unser aktueller Vereinsvorstand

Vorstandsvorsitzende

Rahmana Dziubany (*1961)

Rahmana Dziubany

Gründerin von Bless Ananda e.V. und Reiseleiterin der Pink Lotus Touren,

Dozentin und Schulungsbeauftrage für Lebenshilfe Landesverbände u.a. pädagogische Träger und Akademien, Tanzpädagogin und -ausbilderin, Publizistin, Leiterin des Seminarhauses Ananda bei Berlin.

 

„Ananda-Ashram ist mein 2. Zuhause und die Menschen vor Ort meine Wahlfamilie. Es ist mir ein Herzenswunsch, dem Ort und den Menschen etwas zurückzuschenken und mit unseren Spenden zum Weiterbestand von Schule und Ashram beizutragen."

Aufgaben im Bless Ananda e.V.:

  • Öffentlichkeitsarbeit (Vorträge, Pressekontakte, Filmvorführungen etc.)
  • Projektkoordination
  • Vermittlung von Patenschaften, Mitgliedschaften
  • Hauptansprechpartnerin für Themen aller Art
  • Verbindungsglied zu Ashram und Schule

2. Vorsitzende

Nele Heidsiek (*1988)

Nele Heidsiek

ist ausgebildete Hotelfachfrau und hat Kultur- und Medienpädagogik (BA) studiert, Innovationsassistentin im Haus Ananda gefördert von der ILB, Mitglied im Leitungsteam des Tanzcamps der Tänze des universellen Friedens und selbstständige Veranstaltungsplanerin für nachhaltige Feiern mit Hide-Seek-Events in Berlin und Brandenburg.

 

"Ich begleitete Rahmana 2016 auf eine Pilger-Reise in den Süden Indiens und in den Ananda Ashram. Die Begegnung mit Amma und den Menschen vor Ort haben mich tief berührt. Die Arbeit und Hingabe von Senthil gegenüber 'seinen' Kindern haben mich demütig werden lassen. Für mich ist es ein Geschenk diese direkte Hilfe anbieten zu können und zu sehen wo und wie das Geld bei den Menschen ankommt und einen Unterschied zum Besseren macht."

Aufgaben im Bless Ananda e.V.:

  • Verwaltung der Patenschaften und Vereinsmitglieder
  • Erstellung von Werbematerialien
  • Administratorin der Homepage

Schatzmeisterin

Andrea Zaleekah Hiller (*1968)

Andrea Hiller

gelernte Landschaftsgärtnerin, Studium Sozialarbeit, Studium Landschafts- und

Freiraumplanung, Studium Psychologie, Leitung Beratung und Information sowie Assistenz der Geschäftsführung im Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland e.V., Tanzleiterin der Tänze des Universellen Friedens in Mentorenschaft.

 

„Gerne stelle ich meine Zeit und meine Fähigkeiten in den Dienst dieser Projekte, die meine Tochter 2018 besuchte und mit Begeisterung und tiefem Berührtsein zurück kam. Die Hingabe der Menschen im Ashram und in der Bless-School für Menschen in einfachsten Lebensumständen in Südindien unterstütze ich gern.“

Aufgaben im Bless Ananda e.V.:

  • Spendenverwaltung und -weiterleitung nach Indien
  • Buchführung, Jahresabschlüsse, Steuererklärung, Gemeinnützigkeit, etc.
  • Datenschutz

Die Vereinsvorsitzenden in Deutschland arbeiten ehrenamtlich. Alle Spenden kommen genau da an, wo sie hingehören!


Unsere Ansprechpartner vor Ort

Bless School

Senthilkumar Arumugam (*1967)

Andrea Hiller

Bachelor Studium Mathematik und Lehramt, Vorsitzender der Bless Society und Direktor der Bless School. 

 

"Ich heiße Senthilkumar und wurde in einem kleinen Dorf 3 km von Shantivanam und Ananda Ashram geboren. Seit dem Tode meines Vaters, als ich 9 Jahre alt war, hatte meine Mutter hart zu kämpfen die fünfköpfige Familie zu versorgen. Sie war sehr bemüht, mir eine gute Ausbildung zu ermöglichen, und da sie es allein nicht schaffte, mussten wir finanzielle Hilfe suchen.

Das brachte mich 1982 nach Shantivanam. Ich bat die Mönche Bruder Amaldass und Bruder Christodas um Hilfe. Mehrere Jahre übernahmen sie meine Schulgebühren. Ich begann meine Ferien in dem friedlichen Ashramgarten und v.a. in der Bibliothek zu verbringen. Als Bruder Martin im Ashram ankam gewann ich in ihm einen besten Freund. Er führte mich in die Konversation in Englisch, in das Lesen spiritueller Bücher und in Meditationspraxis. Eines Tages als ich in der Bücherei ein Geschichtenbuch von C.S. Lewis las, lief mir Vater Bede Griffiths über den Weg, lächelte mich an und sagte „Weißt du, C.S. Lewis ist mein Tutor!“ Dadurch kamen wir in direkten Kontakt und so kam es, dass er mein Lehrerstudium finanzierte. Später schickte er mich zu einer regionalen Freiwilligen Organisation, damit ich Erfahrungen in sozialer Arbeit sammeln konnte und er riet mir, mich für die Entwicklung im ländlichen Raum einzusetzen.

Später interessierte ich mich für Pilzzucht und begann einen Betrieb im Dorf Thannirpalli. Beginn der 90er Jahr besucht mich Schwester Mary Louisa, die Gründerin des Ananda Ashrams, und war von meiner Arbeit fasziniert. Sie bat mich sie im Ashram zu unterstützen in allen möglichen Belangen. Schließlich ernannte sie mich zum Manager des Ashrams. 27 Jahre habe ich dem Ashram gedient- bis zu Schwester Mary Louisa’s  (Ammas) Tod. Und auch weiterhin bin ich für die verschiedenen Belange des Ashrams unterstützend tätig.

Gegründet auf der Vision der Gründer Shantivanams, v.a. Vater Bede Griffiths, gründete ich unter Mitwirkung und mit dem Segen von  Schwester Mary Louisa  2002 die BLESS Society. Eine kleine Vorschule begann im Dorf Inungur, 12 km vom Ashram entfernt, in Kulithalai Taluk/Karur Distrikt. Inungur ist ein kleines im Landesinnere gelegenes Dorf in einer sehr wasserarmen dürren Umgebung. Die meisten Menschen, die hier leben sind ökonomisch und sozial benachteiligt, in der Regel landlose Landarbeiter. Die BLESS Schule als eine Wohltätigkeitsschule vermittelt den hilfsbedürftigen Kindern dieser Gegend eine anspruchsvolle wertorientierte Erziehung zu einem minimalen Beitrag (der Elternbeitrag zu dem Projekt) und bietet den regionalen Mädchen und jungen Frauen der untersten Schichten* Arbeitsmöglichkeiten.

Ich leite in meiner Verantwortlichkeit als Vorsitzender die BlessSociety und als Direktor die Schule. Die Ausgaben der Schule bestreiten wir zum Großteil aus den Spenden von England und Deutschland.“

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*Laut der indischen Verfassung von 1950, darf ein Mensch aufgrund seiner Kaste nicht diskriminiert werden, aber leider sieht die Realität anders aus. V.a. in den ländlichen Regionen hält sich das archaische Kastensystem und die Dalits, die untere Kaste, auch die Unberührbaren genannt, leiden bis heute unter großen Ungerechtigkeiten und Nachteilen. Viele unserer Blesskids sowie auch das Personal sind Dalits, und erfahren die gleichen Bildungs- und Berufschancen.